Kryptocurrency News Roundup für den 13. Juni 2020

Bitcoin fällt auf 9.113 $, bevor eine allmähliche Erholung einsetzt.
Indien entfacht erneut Ängste vor einem generellen Verbot von Kryptos.
Ein neuer Bericht zeigt, dass QuadrigaCX wie ein Ponzi-Schema funktionierte, bevor es Pleite ging.

Nachdem die Bitcoin-Bären zum ersten Mal seit Anfang des Monats so nahe an die 10.000-Dollar-Grenze herankamen, kamen sie mit voller Kraft heraus und zogen den Preis um 10% nach unten. Das Flaggschiff Krypto hat sich allmählich erholt und wird zur Pressezeit um die 9.440 $ gehandelt.

Indische Händler müssen sich jedoch mehr als nur um den Bitcoin-Preis Sorgen machen, nachdem bekannt wurde, dass das Land wieder Vorschläge für Kryptos mit Pauschalverbot macht. Einige Schlüsselministerien des asiatischen Landes werden in den kommenden Wochen über die Zukunft von Bitcoin diskutieren.

Der düstere Ausblick der Fed zieht Bitcoin nach unten

Es sah so aus, als würde Bitcoin schließlich 10.000 $ erreichen, bevor es einen Sturzflug bis auf 9.113 $ hinunterging. An einigen Börsen wie Coinbase und BitMEX fiel der Preis bis auf 9.049 $ bzw. 9.012 $.

Der Rückgang erfolgte inmitten der düsteren Aussichten der US-Notenbank, was zu einem spektakulären Rückgang des Dow Jones Industrial Average (DJI) um 6,9% führte, dem höchsten Stand seit März.

Auch der S&P 500 blieb nicht verschont und verzeichnete mit einem Minus von 5,3% den stärksten Rückgang seit drei Monaten. Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, erklärte, dass die USA Jahre brauchen könnten, um sich von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise zu erholen.

Wie BeInCrypto kürzlich berichtete, haben wir das Schlimmste vielleicht noch nicht gesehen. Bitcoin könnte trotz einer leichten Erholung bis auf 8.550 Dollar zurückgehen. Ein Durchbrechen dieses Niveaus könnte dazu führen, dass es 7.100 $ testet, sein 0,5-Fib-Niveau für den aktuellen Aufwärtstrend.

Positiv zu vermerken ist, dass die Dominanz von Bitcoin trotz des Rückgangs aufwärts und wieder aufwärts gerichtet ist.

Indiens Krypto-Debatte

Die indische Kryptoindustrie ist noch nicht über den Berg, trotz der positiven Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vor drei Monaten.

Neue Berichte deuten darauf hin, dass das Land über ein generelles Verbot von Kryptos nachdenkt.

Das indische Finanzministerium forderte kürzlich eine interministerielle Konsultation über ein mögliches Verbot. Die Initiative kommt inmitten von Behauptungen, dass viele Banken nach wie vor Kryptobörsen den Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen verweigern.

QuadrigaCX war zum Scheitern verurteilt

Fast 18 Monate nach dem Tod ihres Gründers sind neue Details aufgetaucht, die Licht in die Funktionsweise des inzwischen nicht mehr funktionierenden Kryptoaustauschs QuadrigaCX bringen.

Berichten zufolge betrieb Gerald Cotten die Börse wie ein Schneeballsystem. Er war zum Scheitern verurteilt.

Der Bericht einer kanadischen Aufsichtsbehörde enthüllte, dass Cotten Gelder abheben und an anderen Börsen handeln würde. QuadrigaCX hörte 2016 auf, seine eigenen Bücher zu führen, und bis 2018 verwendete es neue Einlagen, um ältere Abhebungsanträge zu begleichen.

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